Zertifizierung als Heart Failure Unit (HFU)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung (DGK), die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) und der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) haben sich die Förderung des Aufbaus qualitätsgesicherter integrierter Versorgungsstrukturen für herzinsuffiziente Patienten zur Aufgabe gemacht.

Der organisatorische Zusammenschluss verschiedener Leistungserbringer in einem Herzinsuffizienz-Netzwerk (Heart Failure Network, HF-NET) dient der Umsetzung dieser Ziele.

Dabei wird angestrebt, stationäre Module unterschiedlicher Versorgungsintensität und Module für die strukturierte poststationäre Langzeitbetreuung (Heart Failure Units, HFUs) zu verzahnen. Somit ist die bedarfsgerechte Patientenversorgung nach aktuellem Wissensstand, welche das individuelle medizinische und soziale Umfeld der Patienten berücksichtigt, lückenlos gewährleistet.

Die Heart Failure Netzwerke bestehen aus:
• HFU-Schwerpunktpraxen/-ambulanzen
• HFU-Schwerpunktkliniken
• Überregionale HFU-Zentren

Festgelegt wurden Standards und Qualitätsmerkmale für die stationäre und poststationäre ambulante Versorgung sowie für den Übergang zwischen den Versorgungsebenen. Nach diesen Kriterien können sich interessierte Kliniken und Praxen als Heart Failure Unit zertifizieren lassen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung

Das gesunde Herz
Diastolische Herzinsuffzienz
Systolische Herzinsuffizienz

Zeichnungen: Katharina Frotz